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Eltern

Eltern zu sein von Jugendlichen ist nicht immer einfach. Im Laufe ihrer Entwicklung werden Kinder unabhängig, behaupten sich, fordern und gewinnen Eigenständigkeit. Diese Veränderungen im Leben der Kinder prägen auch das Leben der Eltern. Und dann sind da Alkohol, Tabak und Cannabis. Spricht das Kind darüber? Interessiert es sich dafür, hat es schon probiert, wird es konsumieren? Solche Fragen kreisen in den Köpfen vieler Eltern. Sie fragen sich, ob sie mit ihrem Kind über Alkohol oder Drogen sprechen sollten, und wenn ja, wie sie dies angehen und ab welchem Alter sie es tun sollten.

Dialog, Zuhören, Interesse zeigen

Eltern müssen keine Spezialkenntnisse haben, um mit den Kindern über den Konsum psychoaktiver Substanzen zu sprechen! Sich zu informieren, führt aber zu mehr Sicherheit im Gespräch. Unabdingbar sind der Dialog, das Zuhören und das gegenseitige Vertrauen.

Wenn ein Kind Fragen zu Alkohol und Drogen stellt, ist es wichtig, ihm altersgemässe Informationen zu geben. Und wenn Kinder oder Jugendliche nicht von sich aus fragen, ergeben sich andere Gelegenheiten, das Thema aufzugreifen. Mit Heranwachsenden über Drogen zu sprechen bedeutet, mit ihnen über Risiken, Einflüsse, die Suche nach Entspannung, Modetrends etc. zu reden. Es geht darum, ihnen zu helfen, eine eigene Meinung zu bilden, eine kritische Haltung zu entwickeln, ihr Selbstvertrauen zu stärken und über Themen wie Gesundheit, Freude, Grenzen und Gesetze zu diskutieren.

Die Elternbriefe von Sucht Info Schweiz bieten Rat in Erziehungsfragen rund um den Suchtmittelkonsum und sollen Eltern von 12- bis 16-jährigen Jugendlichen unterstützen.

Wissen stärkt

Schon kleine Kinder nehmen beispielsweise wahr, dass es sich bei Alkohol um ein besonderes Getränk handelt und sie stellen Fragen. Je mehr Eltern über Alkohol, Zigaretten oder Cannabis Bescheid wissen, desto leichter fällt ihnen das Gespräch darüber.

Die Leitfäden für Eltern von Sucht Info Schweiz vermitteln spezifische Informationen über gesundheitliche Risiken und sie geben altersgerechte Ratschläge für den Dialog mit den Kindern.

Telefonischer Beratungsdienst

Sucht Info Schweiz bietet über die Telefonnummer 021 321 29 76 einen Beratungsdienst an, der sich Fragen und Problemen annimmt. Dieses Angebot hilft betroffenen Eltern, die Situation ihres Kindes besser einzuschätzen und mehr über Handlungsmöglichkeiten zu erfahren. Bei Bedarf vermittelt Sucht Info Schweiz Adressen von Fachstellen, die weiterführende Beratung in der Region der Anrufenden anbieten.

Eltern sein trotz Alkoholproblem

Väter und Mütter mit einem Alkoholproblem sowie deren Partner stehen vor einer besonderen Herausforderung. Trotz Alkoholproblem bleiben sie Eltern und tragen Verantwortung für ihr Kind.

Die Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit, welche die ganze Familie betrifft. Das Problem vor den Kindern zu verschweigen, ist nicht möglich. Selbst kleine Kinder bekommen mehr mit, als man denkt. Eltern können ihre Kinder unterstützen, indem sie die Krankheit mit einfachen Worten erklären. Ebenso wichtig ist, den Kindern Aufmerksamkeit zu schenken, Freizeitaktivitäten zu fördern und für einen geregelten Rahmen mit Essens- und Schlafenszeiten zu sorgen. Oft kommen Eltern aber an ihre Grenzen. Dann sollten sie Unterstützung von Fachpersonen in Anspruch nehmen.

Ratschläge und weiterführende Informationen gibt die Broschüre Eltern vor allem – Eltern trotz allem. Wie Sie Ihrem Kind helfen können, wenn in Ihrer Familie ein Alkoholproblem besteht.

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Publikationen

Broschüren für Eltern wie die Elternbriefe, die Leitfäden für Eltern und die Elternbroschüre "Eltern vor allem - Eltern trotz allem" finden Sie in den Info-Materialien.

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Weiterführende Literatur finden Sie im Bibliothekskatalog SAPHIR

 
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