Wir heißen Sie herzlich Willkommen auf Sucht-info.ch! Auf unserer Webseite können Sie eine Menge über die Schweiz, glücksspiel und die Besonderheiten dieses wunderschönen Landes erfahren. Nicht nur landschaftlich gibt es hier tolle und vielfältige Gegenden zu entdecken; auch Städte wie Zürich, Aarau oder St. Gallen sind wunderbare Ziele für eine Schweizer Urlaub.

 

Aber was macht die Schweiz eigentlich so besonders? Ganz sicher gehören einerseits die kulinarischen Köstlichkeiten dazu, wie das traditionelle Käsefondue, stärkendes Birchermüsli, deftiges Zürcher Geschnetzeltes oder süße Leckereien wie die Nusstorte aus Graubünden.

 

Die 5 spannendsten Fakten über die Schweiz

 

Doch es gibt noch allerhand weitere Besonderheiten – vor allem einige sehr interessante Fakten rund um die Schweizer Gesellschaft, die wir für Sie herausgepickt haben und Ihnen nun vorstellen möchten. Bestimmt ist die eine oder andere Überraschung für Sie dabei.

 

  1. Gerechtigkeit unter Geschlechtern

 

Man mag es kaum glauben, aber erst im Jahre 1971 wurde durch eine Abstimmung in der Schweiz das Frauenstimmrecht eingeführt. Damit war die Schweiz einer der letzten Nachzügler auf diesem Gebiet. Doch längst hatte diese gewichtige Entscheidung noch nicht im ganzen Land seine Bedeutung erhalten. Erst fast zwanzig Jahre später im Jahr 1990 durften Frauen in allen Schweizer Kantonen zur Wahl gehen und ihre Stimme abgeben. Diese späte Entwicklung überrascht; gerade in Zeiten, in denen Gleichbehandlung ein großes Thema ist, kann man sich den Ausschluss von Frauen bei der Wahl in einem so entwickelten Land wie der Schweiz überhaupt nicht mehr vorstellen.

 

  1. Der Wehrdienst in der Schweiz

 

Im Gegensatz zu Deutschland herrscht in der Schweiz die Wehrpflicht. Junge Männer müssen sich in den Militärdienst einberufen lassen, während dieser für Frauen auf freiwilliger Basis beruht. Nur in Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit, einen Ersatzdienst zu leisten, und das muss ausführlich begründet werden. Dass es überhaupt einen Zivildienst gibt, ist noch gar nicht so lange her: erst 1996 wurde dieser in der Schweiz eingeführt. Jedes Jahr müssen die Wehrpflichtigen neue Kurse absolvieren, insgesamt ist eine Dauer des Dienstes vom 20. bis zum 34. Lebensjahr angesetzt.

 

  1. Entscheidungsmacht per Referendum

 

Die Schweiz bietet ihren Bürgern die Möglichkeit, Entscheidungen des Parlaments durch das Sammeln von ausreichend Unterschriften herauszufordern und ein Referendum zu erreichen, bei dem die Entscheidung möglicherweise revidiert wird. Zwar gibt es dabei einige Regeln zu beachten, doch grundsätzlich kann jeder Schweizer Bürger von dieser Freiheit, Unterschriften für ein Referendum zu sammeln, Gebrauch machen. Nehmen wir ein aktuelles und brisantes Thema, bei dem ein Referendum zustande kam: beim neuen Geldspielgesetz.

 

Einige Parteien und junge Gesellschaften haben sich vehement dafür eingesetzt, dass das neue Geldspielgesetz, das unter anderem Netzsperren für schweizerische Nutzer von Online Casino Seiten beinhaltet, so nicht durchgehen darf. Und tatsächlich kamen die nötigen 50.000 Unterschriften zusammen, sodass die Schweizer nun am 10. Juni per Referendum über ein neues Geldspielgesetz entscheiden werden. Ausschlaggebend für die Gegner des neuen Gesetzes war die Tatsache, dass User aus der Schweiz nicht in Online Casinos spielen dürfen, die keine Konzession (keine echte Spielbank) im Land besitzen. Denn nur, wer in der Schweiz eine Spielbank hat und Steuern abführt, darf online Glücksspiele anbieten. Aus dem Grund hätte eine Internetsperre andere Plattformen blockiert. Junge Liberale halten das für nicht akzeptabel und einer Zensur ähnelnd. Wir bei Sucht-info.ch sind gespannt, wie die Schweizer sich im Juni entscheiden.

 

  1.  Niedrige Kriminalität

 

Statistiken haben gezeigt, dass die Kriminalitätsrate in der Schweiz zu den niedrigsten unter den Industrieländern gehört. Die Gründe dieser Entwicklung liegen jedenfalls nicht in rigorosen Waffengesetzen, denn gerade innerhalb der Schweiz sind diese eher liberal. Doch vermehrte Gewalttaten oder Amokläufe finden hier nicht statt. Das ist doch definitiv ein Grund, sich bei seinem Besuch noch ein bisschen sicherer zu fühlen, ebenso wenig wie die sucht nach Drogen, Alkohol und Glücksspielen.

 

  1. Die Confoederatio Helvetica

 

Der amtliche Name der Schweiz lautet eigentlich Schweizerische Eidgenossenschaft. Doch dieser Name ist vielen nicht geläufig. Häufiger sieht man allerdings die Abkürzung CH, aber was bedeutet diese? Sie hängt mit der Eidgenossenschaft zusammen und steht für die lateinische Bezeichnung Confoederatio Helvetica. Theoretisch könnte man diesen Namen auch in einer der vier Amtssprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch) schreiben, doch selbst hier wahrt das Land seine Neutralität und wählt den lateinischen Namen.

 

Haben Sie noch Fragen zum Leben oder Reisen in der Schweiz? Möchten Sie noch mehr über das Referendum erfahren? Schreiben Sie dem Team von Sucht-info.ch eine Nachricht! Wir freuen uns, Sie mit weiteren Informationen versorgen zu können.